Baumaßnahmen

Große Aufgaben erwartet die Katholische Kirchengemeinde in nächster Zeit

 Bereits seit Jahren beschäftigt sich der 
 Kirchengemeinderat mit den
 Feuchtigkeitsproblemen unserer Kirche
 St. Martinus. Obwohl die Kirche auf einem
 Hügel liegt, dringt an vielen Stellen immer
 Feuchtigkeit in das Mauerwerk ein. Große
 Putz- und Mauerschäden sind die Folge.


 

 Bild 1: Putz- und Mauerschäden im 
 Eingangsbereich


 

 

 

 

 

Bild 2: Ausblühungen der Kalksteinplatten

 

Ausblühungen der Kalksteinplatten im

Bodenbereicht vor den Kirchenbänken, bereiteten große Sorgen. In den darauf folgenden Jahren nahmen die Ausblühungen im Sockelbereich des Inneren weiter zu.

 

 

 

 

 

 

Im Kirchengemeinderat wurden auch Überlegungen angestellt,einen behindertengerechten Zugang für Kirche und Pfarrhaus zu schaffen.

 

Die aus den 80er Jahren stammende Osmoseanlage ist nicht mehr funktionsfähig.

An vier Stellen um die Kirche wurden im November 2017 Probeschürfungen durchgeführt. Hier zeigte sich dass hauptsächlich am Turm und auf der Nordseite unter dem Fundament reichlich Wasser austrat, welches trotz mehrmaligem Abpumpen immer wieder zum Vorschein kam.



Bild 3: Probeschürfung (3) am Turm


Aufgrund der großen Wassereinbrüche wurden die ganzen Regenwasserleitungen mit einer Kamera untersucht und gespült bzw. freigefräst. Hier zeigte sich dass die Bepflanzung mit Birken vor Jahrzehnten ein Fehler war, denn die Regenleitungen bestehen aus Betonrohre ohne Muffensystem, so dass die Birkenwurzeln sich durch die Übergänge bohrten und die Rohre größtenteils verschlossen.

Dies wiederum bedeutet, dass die Regenabflussrohre ebenfalls werden müssen.


Die Kosten für neue Drainage, Abdichtung der Fundamente und behindertengerechter Zugang: 224.000,- €


Bemerkung: Diese Summe ist aber nicht alles - denn Grabungen rund um die Kirche verursachen auch, dass die Außenanlage in Mitleidenschaft gezogen wird. .


Lothar Ritter
2. Vorsitzender