Das Taizégebet ist geprägt durch das Wiederholen von Gesängen.
Es ist eine meditative Gebetsform, bei der sich unser Geist sammeln kann und wir uns ganz auf Gott einlassen können.

In Momenten der Stille können wir loslassen, zur Ruhe kommen und neue Kraft für den Alltag schöpfen. Diese Gebetsform geht zurück auf Frère Roger, dem Gründer der Brüdergemeinschaft von Taizé.

Die Taizégebete finden am 12.01.20/  16.02.20 /  08.03.20 und  05.04.  in der St. Anna-Kapelle in Dotternhausen statt.  Beginn ist um 19.00 Uhr.

Dazu sind Sie  ALLE ganz herzlich eingeladen.

Auf Ihr Kommen freut sich das Vorbereitungsteam mit Gemeindereferent Wolfgang Schmid.

 


Rorate - Messen im Advent


Mit der Adventszeit beginnen wieder die beliebten Rorate - Messen.

Ihren Namen haben sie vom Ruf des Eröffnungsverses „Rorate“.
Rorate“ heißt „tauet“ und ist der Beginn von „Tauet Himmel, den Gerechten, Wolken regnet Ihn herab“ (Jes 45,8)

Diese sehr beliebten Gottesdienste in der Dunkelheit werden durch eine Vielzahl von aufgestellten Kerzen in ein warmes, stimmungsvolles Licht getaucht. Jesus möchte wie ein himmlisches Licht in alle Dunkelheit unserer Herzen hineinleuchten und die Finsternis aus dieser Welt vertreiben. Die vielen brennenden Kerzen demonstrieren so auch unsere große Sehnsucht, das gnadenvolle Licht der Weihnacht empfangen zu dürfen.

Diese Sehnsucht drücken auch die altvertrauten Adventslieder aus, die in den Rorate-Messen gesungen werden und die zum schönsten Liedgut der Christenheit gehören.

Wer einen Ruhepol in der lauten und hektischen Vorweihnachtszeit sucht, ist in der Rorate am rechten Ort. Besonders herzlich sind die Kinder mit ihren Eltern eingeladen.

Roratemessen sind am
Dienstag, 10.12.um 19:00 Uhr
Dienstag, 17.12. um 19:00 Uhr

Erntedankfest am 06.10.19

Was in den Gärten und Feldern von Dotternhausen alles wächst, zeigte der wunderschön geschmückte Erntedankaltar. Unsere Mesnerin Rebecca Müller hat die Gaben liebevoll zu einem Dankaltar aufgebaut. Das letztjährige Motto: Alles was in Dotternhausen wächst, kommt auf den Dankaltar, konnte dieses Jahr nicht vollzogen werden. Viele Früchte und Gemüsepflanzen werden in Dotternhausen gar nicht mehr angebaut, oder werden dem Dankaltar nicht mehr zur Verfügung gestellt. Danke an alle die dem Aufruf im letzten Mitteilungsblatt gefolgt sind. Durch Eure Spenden ließ sich doch ein respektabler Altar zusammenstellen.

Beeindruckend auch der von Pfr. Pushpam gehaltene Gottesdienst und seiner Predigt. Er ging zum Thema DANKE auf folgendes Beispiel ein.

Ich weinte als ich keine Schuhe hatte und barfuß gehen musste, dann sah ich jemand der keine Beine mehr hatte, ich weinte nicht mehr und war dankbar.

Danke für den schönen Gottesdienst.

Ein herzliches vergelt´s Gott an die vielen Gottesdienstbesucher, die durch ihre Anwesenheit, danke für das tägliche Brot und den Wohlstand sagten.

 Viele Obst- und Gemüsesorten schmückten den Altar

Lothar Ritter 2. Vorsitzender

Ministrantenaufnahme 2019

So wie auch in den vergangenen Jahren luden diesmal am 15.09.19 unsere Ministranten zu einem feierlichen Gottesdienst mit Pfarrer Pushpam und Diakon Drobny für die Aufnahme von 3 Ministranten und Verabschiedung einer Ministrantin ein. Unter dem Thema „Gott nahe zu sein ist Mein Glück“ beschrieben die Glückskinder/Ministranten was Glück bedeutet und wo uns Glück begegnet. Höhepunkt des Gottesdienstes war die Aufnahme mit Gewänderübergabe von 3 neuen Ministranten: Jonas Neher und Hannes Münch von unseren diesjährigen Kommunionkindern und Marc Schatz von den Firmlingen in diesem Jahr, worüber wir uns besonders freuten. Zu unserem Bedauern verabschiedeten wir aber auch Alessa Eger mit einer Urkunde über 8 Jahre zuverlässigen Ministranten Dienst, und bedankten uns mit einem Geschenk. Für 5 Jahre Zugehörigkeit zu den Minis wurden Laura Klein, Isabelle Brandt und Marven Spengler ebenfalls mit einer Urkunde und einem Geschenk geehrt. Somit ist die Zahl unserer Ministranten auf 30 Minis gewachsen. Mehr als unsere Nachbargemeinde Schömberg, was Diakon Drobny, Pfarrer Pushpam und unsere Minis sehr freute.

Haus-und Krankenkommunion

Wenn Menschen aufgrund ihres Alters oder weil sie krank sind, nicht mehr zur Kirche gehen können, gibt es die Möglichkeit, zuhause die Kommunion zu empfangen

Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Gemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Die Haus und Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde.

Dieser Dienst, die Kommunion ans Haus gebundenen Menschen zu bringen, wird in unserer Gemeinde von ehrenamtlich beauftragten Kommunionhelfern übernommen.

Wenn Sie krank sind oder Angehörige haben, die aus Gesundheits –oder Altersgründen nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen können, aber gerne die Hl. Kommunion empfangen möchten, können Sie sich jederzeit im Pfarrbüro melden. Es kommt dann gerne jemand zu Ihnen.

Eine Messe lesen lassen - was ist damit gemeint?

In unseren Gemeinden ist es immer noch üblich (aber mit abnehmender Tendenz), Messen für Verstorbene lesen zu lassen. Im  Amtsblatt steht dann „Messintention für …“ oder „Jahrtag für …“ und bei der Feier wird der Name des Verstorbenen genannt (oder auch nicht).

Was hat es mit dieser Praxis auf sich?

Schon die ersten Christen haben  die Eucharistie als eine Feier verstanden, an der alle mitwirken können. Es war üblich, dass die Gläubigen Brot, Wein und andere Gaben mitbrachten, sowohl für die Feier selbst als auch zum Unterhalt der Kirche und ihrer karitativen Verpflichtungen. Daraus hat sich der Brauch der Mess-Stipendien  (wörtlich: „Mess – Stiftungen) entwickelt.

Das Mess-Stipendium ist eine dem Priester überreichte Spende mit der Bitte, eine Messe für die besonderen Anliegen (=Intentionen) des Spenders zu feiern.
Mit dem materiellen Beitrag beteiligt sich der Spender in persönlicher Weise an der Feier und verleiht seinem Anliegen Ausdruck.

Jede Messe wird in Gemeinschaft mit der weltweiten Kirche und der Kirche des Himmels gefeiert. Wir sind dem Herrn besonders nahe und können in sein Opfer alles einschließen, was wir auf dem Herzen haben. Wir wissen, dass wir auch unseren Verstorbenen in Christus nahe sind und für sie beim Herrn eintreten können. Das Mess-Stipendium ist dabei ein äußeres Zeichen unseres Glaubens und Vertrauens.

Mit der schwindenden Glaubenspraxis nimmt auch das Wissen um die Bedeutung der Heiligen Messe und die Möglichkeit von Mess-Stipendien ab.

Nur noch die Wenigsten wissen, dass man  die Messe nicht nur für Verstorbene, sondern in allen persönlichen Anliegen, für sich oder andere lesen lassen kann. In solchen Fällen hieß es dann meist: „Messe nach Meinung“, das heißt: in einem bestimmten persönlichen Anliegen. Auch allgemeine Anliegen wie „Für die Kirche“, „Für Berufungen“, „Für den Frieden“ usw. können Mess – Intentionen sein.

Warum mit einer bewährten Glaubenspraxis der Jahrhunderte nicht neu anfangen?

Wir – die Priester unserer Seelsorgeeinheit – laden Sie herzlich dazu ein!

In unseren Pfarrbüros können Sie einen von Ihnen gewünschten Termin vereinbaren und die näheren Umstände bestimmen. Ihre persönlichen Anliegen müssen sie natürlich nicht konkret nennen. Es genügt: „persönliche Intention“.

Von den Spenden  werden jeweils 2 Euro an die Diözese weitergeleitet.

Die Seelsorger im Oberen Schlichemtal

29 Jugendliche empfangen das Sakrament der Firmung

Die Firmlinge feierten mit Diakon Stephan Drobny einen Jugendgottesdienst unter dem Motto „You(r) turn (Du bist dran) in der Kirche St. Martinus. Anlass war die Salbung der Firmlinge der drei D-Gemeinden. Achtzehn Jugendliche aus Dotternhausen, sechs Jugendliche aus Dormettingen, vier Jugendliche aus Dautmergen, eine Jugendliche aus Erzingen und ein Jugendlicher aus Zimmern u.d.B. haben am Sonntag, 07.07.19 um 10:00 Uhr in der St. Martinus Kirche in Dotternhausen das Sakrament der Firmung empfangen. Dekan Anton Bock hat den Jungen und Mädchen die Firmung gespendet .

Alle Firmlinge der achten und neunten Klasse wurden auf die Firmung in einem Wochenendkurs mit Firmbeichte im Pfarrhaus Gösslingen gut vorbereitet und bereiteten den Gottesdienst selbst vor. In der Praxis stellten die Firmlinge in Kleingruppen zahlreichen Christen in Dotternhausen Fragen wie: „Was für Sie der Glauben ist“, „Wer hat Sie zum Glauben gebracht“, „Ereignisse, die Sie im Glauben geprägt haben“ und „Was Sie am Glauben hindert“. Diese wurden im Anschluss diskutiert und erörtert – so das Vorbereitungsteam, bestehend aus den Teamleitern Fabio Merz, Lorena Merz, Stefan Mocker, Julius Krieg, Hanna Simonis, Sara Simonis, Brigitte Spengler, Raffaella Metzger,Simone Simonis und Diakon Stephan Drobny.
Mit der Firmung übernehmen die Jugendlichen das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten für sie abgegeben haben. In seiner Ansprache forderte Dekan Anton Bock die Firmlinge auf, zum Geschenk des Lebens und zum Glauben an Gott "Ja" zu sagen, dann werde dieses "Ja" zu einem steten Begleiter durchs Leben. Der Glaube soll die Firmlinge nach vorne bringen und dieser sei ein Geschenk Gottes, so Dekan Anton Bock. Er ermutigte die Jugendlichen und deren Eltern diesen weiterzugeben. Wir brauchen diesen um zu schwimmen auf den Schicksalswellen im Leben – dies ist er Glaube so Dekan Anton Bock. Ohne Glauben sei es wie ein Handwerker ohne sein Werkzeug. 

Dekan Anton Bock salbte jeden Firmling und berührte dabei die Stirn mit Chrisam. Der Gottesdienst wurde musikalisch von dem Duett „Tibi Deo“ umrahmt.
Im Anschluss des Gottesdienstes wurden alle Gläubigen zu einem Sektempfang rund um das St. Anna-Stift eingeladen.

R.S.

 

Rückblick Fronleichnam 2019

Fronleichnam war dieses Jahr mal ganz anders. Zuerst waren wir mit der Absage von Domkapitular Scharfenecker konfrontiert, und hatten alle Mühe Ersatz zu finden. Dann kam der besondere Tag im Kirchenjahr und es hat früh morgens nur geschüttet. Die Glocken läuteten den Festtag ein und der Musikverein spielte im Ort zur Tagwache auf. Bereits seit 5.00 Uhr waren sie unterwegs und mussten immer wieder eine Regenbedingte Pause einlegen. Dann immer der Blick auf den aktuellen Wetterbericht, Fragen von den verantwortlichen Altarbauern, findet die Prozession statt oder wird sie abgesagt. Der Wetterbericht brachte ab 7.00 Uhr bessere Wetterprognosen, so dass wir die Entscheidung auf diesen Zeitpunkt legten. Die Entschlossenheit der Verantwortlichen, gab letztendlich den Ausschlag die Altäre aufzubauen und die Blumenteppiche vorzubereiten.

Mit einem feierlichen Wortgottesdienst, geleitet von Simone Gerhardt und Gaby Klein, wurde der liturgische Teil eröffnet. Einfach ein Segen für uns, dass wir so ein engagiertes Team in unserer Gemeinde haben. Umrahmt vom Organist Robert Butz, wurden Lieder gesungen und die vielen Kirchenbesucher stimmten sich auf den Festtag ein.

Im Anschluss fand unter den Klängen des Musikvereins die Prozession statt. Dankenswerterweise hat sich unser Diakon Drobny bereit erklärt, an diesem Tag zwei Prozessionen abzuhalten, wofür sich der 2. Vorsitzende bedankte. Von der Kirche führte die Prozession zuerst zum Altar im Schlosspark. Unsere Freude war groß, diesen Altar zu besuchen und eine alte Tradition wieder aufleben zu lassen. Ein herzliches Dankeschön an die Familie Cotta. Ergreifend, als Diakon Drobny zum ersten Mal den Segen für die ganze Gemeinde und alle die hier wohnen, spendete.


Vom Schlosspark führte die Prozession zur zweiten Station, am Kreuz, unterhalb der Kirche. An dieser Stelle schmücken seit Jahren die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern den Altar und Blumenteppich. Unter der Leitung von Gaby Klein und Rebecca Müller werden jährlich aktuelle Motive erstellt.


Weiter ging es zum dritten Altar in der Kirchstraße. Hier hatten Anja Uttenweiler und Simone Stutz mit ihren Familien, schon im zweiten Jahr die Verantwortung für die Gestaltung übernommen. Diese zwei Frauen waren bereits ab 6.00 Uhr an der Arbeit und sagten gleich zu mir, wir machen den Blumenteppich fertig, ob die Prozession stattfindet oder nicht. Mit viel Liebe zum Detail wurden Margeriten, Pfingstrosenblätter und Farne Blüte für Blüte zum Motiv „Lasst uns eins sein“ zusammengefügt.

 

Von der Kirchstraße zog die Prozession zurück in die Kirche um das Allerheiligste unter den Klängen des Liedes „Großen Gott“ zurück in den Tabernakel zu bringen. Eine feierliche und festlich gestaltete Prozession ging zu Ende. Die wunderschön gestalteten Blumenteppiche und die übergroße Teilnahme der Bevölkerung, machten das Fronleichnamsfest zu einem besonderen Erlebnis im Kirchenjahr.

Viele Prozessionsteilnehmer folgten der Einladung vor das St. Annastift. Zum ersten Mal war der Platz um das Annastift mit Festgarnituren und Sonnenschirmen bestückt. Das wechselhafte Wetter, brachte zwar ein paar Regentropfen, diese wurden aber von den Sonnenschirmen abgehalten. Die vielen Helfer des Kirchengemeinderates, Mitchristen und Ministranten sorgten für Speis und Trank und freuten sich über den reibungslosen Ablauf.

Ein herzliches vergelts Gott, allen die zum Gelingen dieses schönen Fronleichnamfestes beigetragen haben.

Lothar Ritter
2. Vorsitzender

Förderverein nimmt seine Arbeit auf

Am 28. Mai 2019 trafen sich 18 interessierte Personen um sich über die Gründung des „Förderverein St. Martinus Dotternhausen“ zu informieren und diesen ins Leben zu rufen. Nachdem die Satzung durchgesprochen war, wurde aus den anwesenden Personen die Vorstandschaft und der Vereinsausschuss gewählt.

Folgende Personen haben sich für ein Amt zur Verfügung gestellt: Markus Münch (1. Vorsitzender), Raimund Drißner (2. Vorsitzender), Achim Klaiber (Kassier), Peter Hipfel (Schriftführer), als Beisitzer unterstützen den Vorstand: Brigitte Holderied, Ilse Lange, Rosi Thomas, Josef Hermann und Margrit Uttenweiler.

Wir wünschen dem Förderverein einen guten Start und erfolgreiche Arbeit. Unter dem Motto „Wir Bauen – Helfen Sie mit“ wird der Förderverein Unterstützer in Form einer Mitgliedschaft oder als Spender suchen und für die gemeinsame Sache werben.

Mehr über den Förderverein erfahren Sie in einem der nächsten Mitteilungsblätter.

Ihr Kirchengemeinderat

Erstkommunion am 05.05.2019

9 Kinder stehen zum ersten Mal am Altar.
Unter dem Thema  
„Trau Dich zu glauben“ feierten 2 Mädchen und 7 Jungs ihre Erstkommunion. Nachdem der MV Dotternhausen die Kinder, Pater Albert Schrenk und die Ministranten feierlich zur Kirche begleitet hatte, gestalteten die Erstkommunionkinderihren Gottesdienst durch Lieder und Gebete gekonnt mit.

 

Bild: Günther Schmidt

v.l.n.r: Hannes Münch, Lenny Kiefer, Jonas Neher, Emilio Stutz,Sebastian Scherer, Mary-Lou Badalucco, Pfarrer Schrenk, Curly-Sue Badalucco, Colin Hoch, Romeo Mantsch

Leiterinnen der Kinderkirche feierlich verabschiedet

 

Am Samstag, 23.03.2019  wurden während eines feierlichen Gottesdienstes  die beiden Leiterinnen der Kinderkirche Margareta Rudek und Therese Wistuba verabschiedet. Der zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates Lothar Ritter sprach in seiner Laudatio von einer schönen und angenehmen Zeit mit den Beiden. Aufopfernd mit viel Engagement und Herzblut gaben die Beiden Erfahrungen mit Gott an die Kinder weiter, so der erste Vorsitzende Ritter.So bleibt die große Ehre, Danke zu sagen für Ihr Engagement, Ihre Liebe zu den Kindern und die vielen aufopfernden Stunden zum Wohl unserer Kinder.

Auch viele Kinder der Kinderkirche der letzten Jahre sind gekommen um ebenfalls ihren Dank auszusprechen –mit einem Lächeln und einem bunten Blumengruß.