Ministrantenaufnahme in Dotternhausen

Am Sonntag, 25.09.22 luden unsere Ministranten zu ihrem alljährlichen Ministrantengottesdienst mit Gemeindereferent Wolfgang Schmid ein. Im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes stand die Aufnahme von gleich 7 neuen Ministrantinnen und Ministranten: Pascal Eichstädt, Marie Helble, Viktoria Hölle, Coralie Murez, Leon Neher, Leni Polich und Gretel Weier, welche alle im Frühjahr ihre erste heilige Kommunion feierten. Die liturgische Einsetzung und Aufnahme der neuen Minis übernahm Gemeindereferent Wolfgang Schmid, Oberministrantin Lorena Merz überreichte den Neuen ihr weißes Gewand und das Kreuz und hieß sie recht herzlich bei den Ministranten willkommen. Leider mussten aber auch 3 Ministranten verabschiedet werden. Lorena Merz bedankte sich für ihren zuverlässigen Ministrantendienst bei Lea Cikos (1 Jahr), Marc Schatz (3 Jahre) und Janne Müller (4 Jahre) und überreichte ihnen eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

Für 5 Jahre Zugehörigkeit zu den Minis wurden David Bulzan, Lenn Geiser und Elias mit einer Urkunde, einem Geschenk und der Tarzisiusmedaille des Schutzheiligen der Ministranten geehrt. Die Ehrung für ganze 10 Jahre erhielt Oberministrantin Lorena Merz, auch sie bekam eine Urkunde, ein Geschenk und die Tarzisiusmedaille. Die Ministantengruppe ist nun auf die bemerkenswerte Zahl von 27 Minis gewachsen, worauf die Kirchengemeinde St. Martinus sehr stolz ist.

Foto und Text. Kirchengemeinde Dotternhausen

Hauptamtlicher Mesner

am 07.08.22 im Gottesdienst eingesetzt.
Voller Freude konnte Anfang August der Kirchengemeinderat St. Martinus Dotternhausen bekanntgeben, dass ein hauptamtlicher Mesner gefunden
wurde.
Herr Michael Weier wird zukünftig im Mesnerteam mit den ehrenamtlichen Mesnern Heinrich Wistuba und Raimund Drißner zusammenarbeiten.

Pfarrer Shibu Vincent Pushpam gab Michael Weier im Gottesdienst feierlich seinen Segen und wünschte ihm viel Freude an der neuen Arbeit und eine angenehme Zusammenarbeit.
8/22

Firmung 2022

Im Dezember 2022 steht in unserer Seelsorgeeinheit wieder das Sakrament der Firmung an, zu der unsere Jugendlichen  eine persönliche Einladung erhalten haben. Die Firmung findet wie im vergangenen Jahr in der Stadtkirche Schömberg statt, Firmspender ist Offizial Domkapitular Thomas Weißhaar.
Sonntag, 11.12. um 15:00 Uhr für die Jugendlichen aus Dotternhausen.

 

 

Eine Messe lesen lassen - was ist damit gemeint?

In unseren Gemeinden ist es immer noch üblich (aber mit abnehmender Tendenz), Messen für Verstorbene lesen zu lassen. Im  Amtsblatt steht dann „Messintention für …“ oder „Jahrtag für …“ und bei der Feier wird der Name des Verstorbenen genannt (oder auch nicht).

Was hat es mit dieser Praxis auf sich?

Schon die ersten Christen haben  die Eucharistie als eine Feier verstanden, an der alle mitwirken können. Es war üblich, dass die Gläubigen Brot, Wein und andere Gaben mitbrachten, sowohl für die Feier selbst als auch zum Unterhalt der Kirche und ihrer karitativen Verpflichtungen. Daraus hat sich der Brauch der Mess-Stipendien  (wörtlich: „Mess – Stiftungen) entwickelt.

Das Mess-Stipendium ist eine dem Priester überreichte Spende mit der Bitte, eine Messe für die besonderen Anliegen (=Intentionen) des Spenders zu feiern.
Mit dem materiellen Beitrag beteiligt sich der Spender in persönlicher Weise an der Feier und verleiht seinem Anliegen Ausdruck.

Jede Messe wird in Gemeinschaft mit der weltweiten Kirche und der Kirche des Himmels gefeiert. Wir sind dem Herrn besonders nahe und können in sein Opfer alles einschließen, was wir auf dem Herzen haben. Wir wissen, dass wir auch unseren Verstorbenen in Christus nahe sind und für sie beim Herrn eintreten können. Das Mess-Stipendium ist dabei ein äußeres Zeichen unseres Glaubens und Vertrauens.

Mit der schwindenden Glaubenspraxis nimmt auch das Wissen um die Bedeutung der Heiligen Messe und die Möglichkeit von Mess-Stipendien ab.

Nur noch die Wenigsten wissen, dass man  die Messe nicht nur für Verstorbene, sondern in allen persönlichen Anliegen, für sich oder andere lesen lassen kann. In solchen Fällen hieß es dann meist: „Messe nach Meinung“, das heißt: in einem bestimmten persönlichen Anliegen. Auch allgemeine Anliegen wie „Für die Kirche“, „Für Berufungen“, „Für den Frieden“ usw. können Mess – Intentionen sein.

Warum mit einer bewährten Glaubenspraxis der Jahrhunderte nicht neu anfangen?

Wir – die Priester unserer Seelsorgeeinheit – laden Sie herzlich dazu ein!

In unseren Pfarrbüros können Sie einen von Ihnen gewünschten Termin vereinbaren und die näheren Umstände bestimmen. Ihre persönlichen Anliegen müssen sie natürlich nicht konkret nennen. Es genügt: „persönliche Intention“.

Von den Spenden  werden jeweils 2 Euro an die Diözese weitergeleitet.

Die Seelsorger im Oberen Schlichemtal

Haus-und Krankenkommunion

Wenn Menschen aufgrund ihres Alters oder weil sie krank sind, nicht mehr zur Kirche gehen können, gibt es die Möglichkeit, zuhause die Kommunion zu empfangen

Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Gemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Die Haus und Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde.

Dieser Dienst, die Kommunion ans Haus gebundenen Menschen zu bringen, wird in unserer Gemeinde von ehrenamtlich beauftragten Kommunionhelfern übernommen.

Wenn Sie krank sind oder Angehörige haben, die aus Gesundheits –oder Altersgründen nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen können, aber gerne die Hl. Kommunion empfangen möchten, können Sie sich jederzeit im Pfarrbüro melden. Es kommt dann gerne jemand zu Ihnen.