Hl. St. Martin am 11.11.2020

Da in diesem Jahr die Andacht in der Kirche und der anschließende Laternenumzug anhand der Pandemiestufe 3 von der Kirchengemeinde abgesagt werden musste, hatte sich der Kirchengemeinderat etwas einfallen lassen, die Kinder trotzdem mit dem Hl. St. Martin vertraut zu machen.

Nach Absprache mit der Kindergartenleiterin Myrta Wochner durften die Kindergartenkinder am Morgen des 11.11.2020 die Kirche besuchen. Es erwartete sie ein schönes, beleuchtendes Bild vom Hl. St. Martin, das mit Laternenlicht und Blumenschmuck liebevoll dekoriert war. Daneben stand ein Korb mit Martinsgänsen, gebacken von unserem Bäckermeister Milles und gespendet von der Kirchengemeinde, die für die Kinder zum Mitnehmen bestimmt waren.

Es ist schön zu sehen, wenn in dieser schwierigen Zeit der Pandemie viele Ideen aus der Not entstehen und alle helfenden Hände das Mögliche aus dem Unmöglichen herausholen.

Die Kirchengemeinde Dotternhausen

Corona-Pandemie macht auch dem Förderverein zu schaffen!

In der vergangenen Sitzung des Fördervereins wurde über mögliche Aktivitäten im Restjahr 2020 geredet, mit dem Ergebnis, dass dieses Jahr keine Veranstaltungen mehr durchgeführt werden können.
Was bedeutet das für den Förderverein und das angestrebte Ziel „innerhalb von 3 Jahren“ die Finanzierung der Außenanlage der Kirchengemeinde mit 85.000,- € zu unterstützen. Auch die Kirchengemeinde, die regelmäßig ihre Opfergelder an „Silbersonntagen“ als Spende beisteuert, kann dies aufgrund der Corona-Gottesdienste mit wenigen, meist dieselben Besucher, nur in geringem Umfang machen. Diese Opfergelder sind in diesem Jahr um über die Hälfte eingebrochen, was natürlich der Außenanlage wiederum fehlt.
Um den Spendenstand plastisch darzustellen, wurde ein sogenanntes Spendenbarometer angefertigt und in der Kirche aufgestellt. Für die Spenden aus dem Jahr 2019 konnte das Barometer schon bis zur Marke von 27.000,-€ gefüllt werden (weißes Granulat). Eine Leistung die auf Veranstaltungen, aber auch auf Ihre Spenden in2019 zurückzuführen sind.
Damit wir das Spendenbarometer weiter füllen können möchten wir Sie bitten, unterstützen Sie uns auch weiterhin. Wir werden Sie regelmäßig über den Füllstand unterrichten.

Hier nochmals unsere Kontonummern:

Sparkasse Zollernalb: IBAN: DE15 6535 1260 0134 1291 49

Volksbank Albstadt eG: IBAN: DE64 6539 0120 0384 8420 03

Vergessen Sie auch nicht unseren Martinuswein zu genießen, wir haben noch genügend im Verkauf. Werfen Sie den Bestellabschnitt ins Pfarrhaus oder geben diesen bei einem unserer Mitglieder ab.

Erstkommunion am 11.10.20

 

Mit einer kleinen Prozession unter den Klängen des Musikvereins Dotternhausen sind am Sonntag, 11.10.2020  acht Kinder aus Dotternhausen mit ihren Familien und Freunden feierlich in die St. Martinus Kirche  zur Erstkommunion eingezogen. Dort empfingen sie von Pater Franz Pfaff ihre erste heilige Kommunion. Die Kinder hatten sich mit Ihren Eltern und dem Gemeindereferent Wolfgang Schmid (auf dem Foto hinten rechts) seit Januar auf diesen großen Tag vorbereitet. Der festliche Gottesdienst stand unter dem Motto: „Wir sind ein Ton in Gottes Melodie“. Die Erstkommunionkinder waren in die Messe mit Liedern und Texten zum Motto, zur Begrüßung und zum Dank, mit den Fürbitten und bei der Gabenbereitung mit eingebunden. Musikalisch und gesanglich begleitet wurde der Gottesdienst von Tanja Kammerer am Keyboard.
Privat

Eine Messe lesen lassen - was ist damit gemeint?

In unseren Gemeinden ist es immer noch üblich (aber mit abnehmender Tendenz), Messen für Verstorbene lesen zu lassen. Im  Amtsblatt steht dann „Messintention für …“ oder „Jahrtag für …“ und bei der Feier wird der Name des Verstorbenen genannt (oder auch nicht).

Was hat es mit dieser Praxis auf sich?

Schon die ersten Christen haben  die Eucharistie als eine Feier verstanden, an der alle mitwirken können. Es war üblich, dass die Gläubigen Brot, Wein und andere Gaben mitbrachten, sowohl für die Feier selbst als auch zum Unterhalt der Kirche und ihrer karitativen Verpflichtungen. Daraus hat sich der Brauch der Mess-Stipendien  (wörtlich: „Mess – Stiftungen) entwickelt.

Das Mess-Stipendium ist eine dem Priester überreichte Spende mit der Bitte, eine Messe für die besonderen Anliegen (=Intentionen) des Spenders zu feiern.
Mit dem materiellen Beitrag beteiligt sich der Spender in persönlicher Weise an der Feier und verleiht seinem Anliegen Ausdruck.

Jede Messe wird in Gemeinschaft mit der weltweiten Kirche und der Kirche des Himmels gefeiert. Wir sind dem Herrn besonders nahe und können in sein Opfer alles einschließen, was wir auf dem Herzen haben. Wir wissen, dass wir auch unseren Verstorbenen in Christus nahe sind und für sie beim Herrn eintreten können. Das Mess-Stipendium ist dabei ein äußeres Zeichen unseres Glaubens und Vertrauens.

Mit der schwindenden Glaubenspraxis nimmt auch das Wissen um die Bedeutung der Heiligen Messe und die Möglichkeit von Mess-Stipendien ab.

Nur noch die Wenigsten wissen, dass man  die Messe nicht nur für Verstorbene, sondern in allen persönlichen Anliegen, für sich oder andere lesen lassen kann. In solchen Fällen hieß es dann meist: „Messe nach Meinung“, das heißt: in einem bestimmten persönlichen Anliegen. Auch allgemeine Anliegen wie „Für die Kirche“, „Für Berufungen“, „Für den Frieden“ usw. können Mess – Intentionen sein.

Warum mit einer bewährten Glaubenspraxis der Jahrhunderte nicht neu anfangen?

Wir – die Priester unserer Seelsorgeeinheit – laden Sie herzlich dazu ein!

In unseren Pfarrbüros können Sie einen von Ihnen gewünschten Termin vereinbaren und die näheren Umstände bestimmen. Ihre persönlichen Anliegen müssen sie natürlich nicht konkret nennen. Es genügt: „persönliche Intention“.

Von den Spenden  werden jeweils 2 Euro an die Diözese weitergeleitet.

Die Seelsorger im Oberen Schlichemtal

Haus-und Krankenkommunion

Wenn Menschen aufgrund ihres Alters oder weil sie krank sind, nicht mehr zur Kirche gehen können, gibt es die Möglichkeit, zuhause die Kommunion zu empfangen

Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Gemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Die Haus und Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde.

Dieser Dienst, die Kommunion ans Haus gebundenen Menschen zu bringen, wird in unserer Gemeinde von ehrenamtlich beauftragten Kommunionhelfern übernommen.

Wenn Sie krank sind oder Angehörige haben, die aus Gesundheits –oder Altersgründen nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen können, aber gerne die Hl. Kommunion empfangen möchten, können Sie sich jederzeit im Pfarrbüro melden. Es kommt dann gerne jemand zu Ihnen.