Gottesdienst mit Einweihung der Außenanlage am 20.09.2020

Liebe Kirchengemeinde, liebe Gemeinde,

wir hoffen, dass Sie bis jetzt alle gesund durch die Corona-Zeit gekommen sind. Wir alle sind gleich von dieser Pandemie betroffen und möchten uns weiterhin an Hygieneregeln und Vorschriften halten, sodass wir unseren Beitrag dazu tun, die Pandemie endlich beenden zu können.

Deshalb hat sich unser Kirchengemeinderat in seiner ersten Sitzung dazu entschlossen, am Sonntag, 20.09.2020 um 10.00Uhr eine feierliche Messe mit Pfarrer Dr. Holdt zu feiern. Der Liederkranz Dotternhausen wird diese Messe, in einer kleineren Besetzung, musikalisch umrahmen. Wir können in der Kirche, die im Moment vorgeschriebenen 1.50m Abstand pro Haushalt gut einhalten, indem wir diese akzeptieren.

Pfarrer Dr. Holdt wird anschließend das Kreuz, das von Klara und Paul Wimmer gestiftet wurde und unsere Außenanlage segnen.

Einen Festakt, bzw. eine Einweihungsfeier wird es im Anschluss nicht geben, so haben wir uns entschieden. Nach vielen Gesprächen, u.a. auch mit Amtsverweser Alfons Kühlwein, möchten wir hiermit, wie die Gemeinde, mit gutem Beispiel vorangehen und von einer Feier absehen.

Diese Einweihungsfeier möchten wir gerne, ungefähr in einem Jahr, mit der ganzen Kirchengemeinde und unserem Förderverein St. Martinus nachholen, vorausgesetzt, dass bis dahin wieder alles im normalen Zustand ist.

Wir sind in guter Hoffnung und im Glauben, dass wir so alle unsere Gesundheit, in dieser schwierigen Zeit, erhalten können.

Im Namen des Kirchengemeinderats grüßt Sie herzlich

Gaby Klein

2. Vorsitzende

 

Das Bild zeigt den neuen, behindertengerechten Weg zu unserem Pfarramt. Auf der rechten Seite wird das gesegnete Kreuz seinen Platz finden.

 

Anmeldung zur Firmung

Vom 21.09. bis 23.09. haben die eingeladenen Jugendlichen die Möglichkeit, sich zur Firmung anzumelden. Diakon Stephan Drobny wird die Anmeldungen der Jugendlichen persönlich vornehmen. Deshalb ist an diesen Tagen zusätzlich zu den üblichen Öffnungszeiten das Pfarrbüro Dotternhausen von 18:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

Woche gegen die Armut 2020

- Teilen schmeckt beiden -

Der 17. Oktober ist der „internationale Tag zur Beseitigung der Armut“. In diesem Jahr hat uns die Coronapandemie eindrücklich vor Augen geführt, was es heißt in einem armen oder einem reichen Land zu leben. Aber auch bei uns in allen Orten des Zollernalbkreises gibt es Menschen, die arm sind. In Deutschland muss niemand hungern, aber wer arm ist, der ist von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. „Teilen schmeckt beiden“ – dieser Slogan ist aus unserer Sicht 2020 aktueller denn je. Die Coronapandemie hat gezeigt, dass wir es nur schaffen, wenn wir zusammenhalten und jeder bereit ist für den zu geben, der weniger hat oder Hilfe braucht.

Die beiden Tafelläden in Ebingen und Balingen ermöglichen es Menschen mit kleinem Geldbeutel für wenig Geld gute Lebensmittel zu kaufen. Das Katholische Dekanat Balingen und die Kirchengemeinden unterstützen die Tafelläden.

Wir laden Sie daher auch in diesem Jahr ein, sich an der Sammelaktion „Teilen schmeckt beiden“ zu beteiligen und so ein Zeichen der tätigen Nächstenliebe zu setzen.

Und so geht es:   Am 04. Oktober 2020 werden nach dem Gottesdienst Papiertüten verteilt. Leere Tüten liegen auch im Glockenhaus aus. Ihre gefüllte Tüte können sie die Woche über bis 25.10. in der Kirche am dafür vorgesehenen Spendenplatz abgeben.

Einen besonderen Bedarf haben die Tafelläden bei haltbaren Lebensmittel (Nudeln, Milch, Kaffee, Reis, Marmelade, …) und Dingen des täglichen Bedarfs. (Zahnbürsten, Zahnpasta, Duschgel, …)
Bitte spenden Sie keine frischen Lebensmittel die leicht verderblich sind oder gekühlt werden müssen.

Ein herzliches Vergelt´s Gott im Voraus für Ihre Unterstützung.

Haus-und Krankenkommunion

Wenn Menschen aufgrund ihres Alters oder weil sie krank sind, nicht mehr zur Kirche gehen können, gibt es die Möglichkeit, zuhause die Kommunion zu empfangen

Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Gemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Die Haus und Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde.

Dieser Dienst, die Kommunion ans Haus gebundenen Menschen zu bringen, wird in unserer Gemeinde von ehrenamtlich beauftragten Kommunionhelfern übernommen.

Wenn Sie krank sind oder Angehörige haben, die aus Gesundheits –oder Altersgründen nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen können, aber gerne die Hl. Kommunion empfangen möchten, können Sie sich jederzeit im Pfarrbüro melden. Es kommt dann gerne jemand zu Ihnen.

Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt, ein besonderes Erlebnis

Der Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt war mehr als ein besonderes Erlebnis. Zum einen meinte es Petrus mit dem Wetter gut mit uns, so dass wir im Freien feiern konnten. Zum anderen war zum ersten Mal eine Veranstaltung auf der neu gestalteten Kirchenwiese. Neu war auch, dass aufgrund der Corona-Bestimmungen nur 4 Musiker spielen durften und das in einem Abstand von 2,5m zueinander und 10m zu den Besuchern.
Mitglieder des Kirchengemeinderates hatten Bänke und Stühle im gebührenden Abstand aufgestellt. Diese reichten jedoch nicht aus, so dass weitere Stühle aus dem St. Anna-Stift herangetragen werden mussten. Hier zeigte sich der schöne Rundweg als idealer Platz auf den auch Stühle gestellt werden können. Über 70 Personen ließen sich dieses Fest der Aufnahme Marias in den Himmel nicht entgehen und feierten mit Pfarrer Pushpam einen wunderschönen Gottesdienst, bei dem seit langem wieder gesungen werden durfte.
Das Bläserquartett des Musikvereins, bestehend aus Thomas und Edwin Geiser, Florian Wochner und Klaus Fünfer spielten die Lieder mit voller Hingabe was die Besucher in ihren Bann zog und kräftig mitsangen, ein herzliches vergelt’s Gott den Bläsern. Ein Dankeschön auch an Pfarrer Shibu Pushpam, der diesen Gottesdienst wieder würdevoll gestaltet hat und diese Feier wie gewohnt mit einem Witz beendete, der viele Lacher unter den Besuchern hervorrief. Dank auch an unsere Mesnerin Rebecca Müller und Theres Wistuba, die für den schönen und passenden Blumenschmuck verantwortlich war. Danke auch den vielen Besuchern, die voll des Lobes über den schönen Gottesdienst und den schönen Platz mit der gelungenen Außengestaltung waren, und dies am „Silbersonntag“ im Spendenkörbchen auch sichtbar machten.
Ja es ist schade, dass wir die Platzeinweihung am 20. Sept. absagen mussten, aber wir werden dies im kommenden Jahr nachholen.
Lothar Ritter

Fronleichnam 2020

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen!
Fronleichnam ganz im Zeichen der Corona Pandemie

Bereits früh am Morgen läuteten alle Glocken den Feiertag ein. Diejenigen, die schon früh ihre Fenster geöffnet hatten, konnten das Tagwachblasen des Musikvereins hören. Mit dem Choral: Großer Gott wir loben dich, stimmten die Musiker auf den Festtag ein.

Mit dem Gottesdienst feierten viele Mitchristen ein Fronleichnamsfest der anderen Art. Die Kirche war buchstäblich bis auf den letzten zulässigen Platz gefüllt. Dies war umso erfreulicher, da die Kirchengemeinde zum Gottesdienst ohne anschließende Prozession eingeladen hatte. Ungewöhnliche Zeiten bedeuten auch ein ungewöhnliches Fronleichnamsfest.
Mit einem feierlichen Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Dr. Holdt die Heilige Messe. In seiner Predigt ging er auf die Eucharistiefeier ein und erklärte die Kommunion ist nicht nur als Leibspeise, sondern als Speise, welche im Herzen aufgenommen werden muss. Kostenlos, so erwähnte er gegenüber den anwesenden Kommunionkindern, sei der Empfang dieser Gabe.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Fabio Merz an der Orgel und Simone Gerhardts, Gesang umrahmt.Im Anschluss an den Gottesdienst wurde an drei Altären der eucharistische Segen für unsere Gemeinde und deren Bewohner von Pfarrer Holdt gespendet. Karl-Otto Damm betete die Fürbitten. Wir hoffen, dass der Segen und unsere Gebete erhört werden und wir bald wieder Gottesdienste ohne Abstandsregelung und mit Gesang feiern und erleben dürfen.
Wunderschön hatten Gaby Klein, Theres und Heinrich Wistuba die Altäre mit Blumen geschmückt. Es ist schön, wenn sich immer wieder Personen mit viel Liebe und Geschick hierfür bereit erklären.
Not macht erfinderisch, denn nach der Segensspendung wurde zum ersten Male das Allerheiligste in der Monstranz zum stillen Gebet auf dem Altar ausgesetzt. Dieses Angebot haben viele Christen wahrgenommen.

Zum Abschluss bedankte sich der 2. Vorsitzende bei allen Mitwirkenden, der Mesnerin Rebecca Müller und bei den Altarausschmückern Theres, Heinrich und Gaby.

Lothar Ritter 2. Vorsitzender