Ausflug der Kommunionkinder 2022

Am 18.06.22 war es endlich soweit. Bei strahlendem Sonnenschein haben sich die Kommunionkinder aus Dautmergen und Dotternhausen auf den Weg nach Bad Buchau zum Federsee gemacht. Im Museum in Bad Buchau konnten wir Vieles über die Lebensweise unserer Vorfahren und deren heiligen Orte erfahren.
Anschließend durfte mit steinzeitlichem Werkzeug ein Lederbeutel hergestellt werden, was gar nicht so einfach gewesen ist. Nach einer Stärkung auf dem Grillplatz konnten die Kinder ganz nach dem Kommunionsmotto „Mit Jesus zusammen in einem Boot“, eine Runde in einem steinzeitlichen Einbaum (Boot) auf dem Museumsteich drehen. Glücklicherweise ist keine der Fahrten gekentert. Danach wurde noch im schattigen Wackelwald getestet, ob sich der Boden des Waldes tatsächlich als Trampolin eignet.
Nach einem tollen und anstrengenden Tag ging es dann mit dem Bus wieder zurück nach Dotternhausen, wo es zum Abschluss der Kommunionszeit noch ein gemütliches Pizzaessen im Sportheim gab.
Ramona Ohmke

Firmung 2022

Im Dezember 2022 steht in unserer Seelsorgeeinheit wieder das Sakrament der Firmung an, zu der unsere Jugendlichen zu gegebener Zeit eine persönliche Einladung erhalten. Die Firmung findet wie im vergangenen Jahr in der Stadtkirche Schömberg statt, eingeteilt in vier Gruppen. Firmspender ist Offizial Domkapitular Thomas Weißhaar.
Die Ortseinteilung zu den einzelnen Terminen erfolgt etwas später. Termine sind am:

Samstag,10.12. um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr
Sonntag, 11.12. um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr.

Personen die in irgendeiner Weise an der Firmung beteiligt sind, werden gebeten, sich die Termine vorzumerken.

 

Baumaßnahme St. Annakapelle 2022

Ich denke niemandem ist es entgangen, dass umfangreiche Maßnahmen auf dem Friedhof von statten gehen. Die Kapelle wird bestimmt, durch diese Planungen wie z.B. ein barrierefreier Zugang, eine Aufwertung erfahren.
Durch die Rodung der Sträucher und Bäume um die Kapelle kamen unliebsame Begleiterscheinungen zu Tage. Probegrabungen an den Fundamenten zeigten, dass beim Bau der Kapelle in den Jahren 1933/34 als Ausgleichsmaßnahmen zwischen Steinschüttung und Betonfundament, ca. 5 cm dicke Holzlagen verwendet wurden, die im Laufe der Jahre morsch geworden sind.

Ein hinzugezogener Statiker empfahl diese morschen Holzteile in Abschnitten von 1,5 m ringsum die Kapelle zu entfernen und mit Spezialbeton zu verfüllen. Eine sehr aufwendige Arbeit, deren Kosten so nicht geplant waren.

Durch die Beseitigung der Sträucher an den Säulen der Eingangshalle zeigte sich, dass der Armierungsstahl der Stützen und des Sturzes total verrostet und der Beton schon größtenteils poröse und abgebrochen ist (s. Bild). Verhandlungen mit dem Denkmalamt und die Besichtigung durch einen Gutachter zeigten, dass eine Sanierung der Stützen und des Sturzes nicht mehr möglich ist. Hier zeigt sich, dass ein über Jahre nicht gepflegter Baum- und Sträucherbestand kein Schutz, sondern eher ein Nachteil war, da der Beton der Witterung ausgesetzt war und durch den Bewuchs nicht entsprechend austrocknen konnte und durch Nässe und Kälte verwitterte.


Es muss die gesamte Eingangshalle abgestützt und die zwei Säulen links und rechts, sowie der Sturz in Richtung Leichenhalle entfernt werden. Durch eine Stahlkonstruktion sollen diese Teile ersetzt und später verblendet werden. Offen ist hier noch, wie die Fundamente der Stützen gegründet sind und ob hier noch weitere Kosten auf uns zukommen.

Die Kosten der Sanierungsmaßnahmen für Fundamente und Eingangshalle hat unser Architekt mit:

67.000,-- € ermittelt

Eine Summe, die die Kirchengemeinde nach der kostenintensiven Neugestaltung der Außenanlage um die Martinuskirche nicht stemmen kann, die finanziellen Rücklagen sind einfach z. Z. nicht mehr da. Auch werden wir keine finanzielle Unterstützung von der Diözese bekommen. Lt. Verwaltungszentrum sollen wir aus den Haushaltsmitteln 2022 alle verfügbaren Rücklagen entnehmen, um so das nötige Kapital zur Verfügung zu haben. Dies würde bedeuten, dass wir ab sofort keinen Euro mehr ausgeben dürfen, was so nicht funktioniert.

Was bleibt ist wieder ein Bitten um Unterstützung, dieses Mal für die St. Annakapelle. Ein kleiner Lichtblick ist die Absicht des Fördervereins St. Martinus, das Förderziel so umzugestalten, dass Objekte wie die St. Annakapelle auch unterstützt werden können.

Lothar Ritter
Kirchengemeinderat

Kirchenbesichtigung

Am vergangenen Freitag hatten die diesjährigen Kommunionkinder ihre letzte Unterrichtsstunde mit dem Thema Kirchenbesichtigung. Gabi Klein, die Kirchengemeinderatsvorsitzende, übernahm diese schöne Aufgabe und führte die 12 interessierten Kinder in alle Ecken und Enden der St. Martinuskirche. Nun sind alle Kinder u.A.  informiert über die Höhe des Turmes.
Sie vergewisserten sich, ob auch wirklich 4 Glocken in dem 40m hohen Turm untergebracht sind und staunten nicht schlecht über das Kirchenmuseum, das sich hoch oben im Kirchenschiff befindet. Die Monstranz und der Tabernakel sind nun auch keine Fremdwörter mehr.

Am Ende der 2stündigen Führung stand noch ein kleines Kirchenquiz auf dem Programm. Nach der Führung konnten die 12 Kinder die Antworten leicht beantworten… oder wissen Sie, wie viele Sitzplätze die Kirche hat, oder wie viele Orgelpfeifen, oder wie alt der Jesus auf dem Palmesel ist? Wenn sie es wissen möchten, fragen sie eines der Kinder.
Bild und Text Helble 4/22

Vorstellung der Erstkommunionkinder

 

„Mit Jesus zusammen in einem Boot“, so lautet das Motto der diesjährigen Erstkommunion der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus in Dotternhausen.

Unter diesem Leitwort haben sich amSonntag, 13.03.22 im zahlreich besuchten Gottesdienst die zwölf Erstkommunionkinder aus Dotternhausen offiziell vorgestellt. Neben der persönlichen Vorstellung übernahmen sie den Vortrag ihres Liedes und die Fürbitten und trugen so zur Gestaltung des Gottesdienstes bei.

Seit Mitte Januar sind die Kinder bereits unterwegs und bereiten sich auf den großen Tag ihrer heiligen Erstkommunion vor. Gemeindereferent Herr Schmid machte im Wortgottesdienst in einer kleinen Meditation deutlich, dass jeder Mensch von Gott gewollt und einzigartig ist. Am Ende des Gottesdienstes verteilten die Kinder jedem Besucher ein gefaltetes Papierboot zur Erinnerung an diesen schönen Gottesdienst.

Erntedankfest am 03.10.2021

Viele Gläubige der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus feierten am Sonntag mit Pfarrer Shibu Pushpam den traditionellen Erntedank. Nach öffentlichem Aufruf brachten zahlreiche Gläubige ihre bunten Erntedankgaben aus Garten und Feld, um diese segnen zu lassen. Auch der Kindergarten und die Schlossbergschule haben Gaben gespendet und trugen zu diesem prächtigen Anblick bei. Verantwortlich für den Aufbau war die Kirchengemeinderatsvorsitzende Gaby Klein, Therese Wistuba und Melanie Krastl. Der Gottesdienst wurde feierlich von Organist Fabio Merz musikalisch umrahmt. Die Spenden gehen, im Anschluss an den Schülergottesdienst am Dienstagmorgen, an die Tafel nach Balingen zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen. (R.Schatz)

Kirchplatzeinweihung am 12.09.21

Die Kirchengemeinde und der Förderverein St. Martinus Dotternhausen feierten am Sonntag, 12.9.2021 nach einer längeren Corona-Pause das Fest zur Kirchplatzeinweihung.

Der Tag begann um 10.30 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst in der  St. Martinus-Kirche. Stephanie Wunder, als Solistin und Fabio Merz an der Orgel haben den Gottesdienst musikalisch mitgestaltet.

Anschließend segnete Pfarrer Shibu Pushpam mit Pater Franz Pfaff den neuen Kirchenplatz und es bestand die Möglichkeit zur Begegnung.. Zum Frühschoppen musizierte in gewohnter Weise der Musikverein. Für Interessierte gab es Kirchen -Kirchturm und Kirchenmuseumsführungen, die gerne angenommen wurden.
(Bilder Rolf Schatz)

 

Eine Messe lesen lassen - was ist damit gemeint?

In unseren Gemeinden ist es immer noch üblich (aber mit abnehmender Tendenz), Messen für Verstorbene lesen zu lassen. Im  Amtsblatt steht dann „Messintention für …“ oder „Jahrtag für …“ und bei der Feier wird der Name des Verstorbenen genannt (oder auch nicht).

Was hat es mit dieser Praxis auf sich?

Schon die ersten Christen haben  die Eucharistie als eine Feier verstanden, an der alle mitwirken können. Es war üblich, dass die Gläubigen Brot, Wein und andere Gaben mitbrachten, sowohl für die Feier selbst als auch zum Unterhalt der Kirche und ihrer karitativen Verpflichtungen. Daraus hat sich der Brauch der Mess-Stipendien  (wörtlich: „Mess – Stiftungen) entwickelt.

Das Mess-Stipendium ist eine dem Priester überreichte Spende mit der Bitte, eine Messe für die besonderen Anliegen (=Intentionen) des Spenders zu feiern.
Mit dem materiellen Beitrag beteiligt sich der Spender in persönlicher Weise an der Feier und verleiht seinem Anliegen Ausdruck.

Jede Messe wird in Gemeinschaft mit der weltweiten Kirche und der Kirche des Himmels gefeiert. Wir sind dem Herrn besonders nahe und können in sein Opfer alles einschließen, was wir auf dem Herzen haben. Wir wissen, dass wir auch unseren Verstorbenen in Christus nahe sind und für sie beim Herrn eintreten können. Das Mess-Stipendium ist dabei ein äußeres Zeichen unseres Glaubens und Vertrauens.

Mit der schwindenden Glaubenspraxis nimmt auch das Wissen um die Bedeutung der Heiligen Messe und die Möglichkeit von Mess-Stipendien ab.

Nur noch die Wenigsten wissen, dass man  die Messe nicht nur für Verstorbene, sondern in allen persönlichen Anliegen, für sich oder andere lesen lassen kann. In solchen Fällen hieß es dann meist: „Messe nach Meinung“, das heißt: in einem bestimmten persönlichen Anliegen. Auch allgemeine Anliegen wie „Für die Kirche“, „Für Berufungen“, „Für den Frieden“ usw. können Mess – Intentionen sein.

Warum mit einer bewährten Glaubenspraxis der Jahrhunderte nicht neu anfangen?

Wir – die Priester unserer Seelsorgeeinheit – laden Sie herzlich dazu ein!

In unseren Pfarrbüros können Sie einen von Ihnen gewünschten Termin vereinbaren und die näheren Umstände bestimmen. Ihre persönlichen Anliegen müssen sie natürlich nicht konkret nennen. Es genügt: „persönliche Intention“.

Von den Spenden  werden jeweils 2 Euro an die Diözese weitergeleitet.

Die Seelsorger im Oberen Schlichemtal

Haus-und Krankenkommunion

Wenn Menschen aufgrund ihres Alters oder weil sie krank sind, nicht mehr zur Kirche gehen können, gibt es die Möglichkeit, zuhause die Kommunion zu empfangen

Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Gemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Die Haus und Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde.

Dieser Dienst, die Kommunion ans Haus gebundenen Menschen zu bringen, wird in unserer Gemeinde von ehrenamtlich beauftragten Kommunionhelfern übernommen.

Wenn Sie krank sind oder Angehörige haben, die aus Gesundheits –oder Altersgründen nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen können, aber gerne die Hl. Kommunion empfangen möchten, können Sie sich jederzeit im Pfarrbüro melden. Es kommt dann gerne jemand zu Ihnen.