Eucharistische Anbetung mit Abendmesse

Im 14 tägigen Wechsel findet am Dienstagabend  um 18:30 Uhr  eine eucharistische Anbetung statt.
Die eucharistische Anbetung oder Aussetzung des Allerheiligsten  ist eine Gebetsform in der römisch-katholischen Kirche, in deren Mittelpunkt das sogenannte Allerheiligste anbetend verehrt wird.
Die stille bzw. ewige Anbetung ist eine alte Tradition in der Kirche.  Grundlage dafür ist der Glaube an die wahrhafte Gegenwart Jesu Christi in den Gestalten der Eucharistie. Von dieser stillen Zeit  vor dem Allerheiligsten kommen Sie einen  besonderen Segen. Kommen Sie und nehmen Sie daran teil, man braucht nichts zu machen, sondern nur einfach  da zu sein, zur Ruhe kommen und die Nähe Gottes  auf sich wirken zu lassen.

Um 19:00 Uhr schließt sich eine Abendmesse mit Orgelbegleitung an.

 

 

 

Altkleidercontainer

Sicherlich ist ihnen aufgefallen, dass der Altkleidercontainer nicht mehr vorhanden ist. Der Altkleidermarkt ist zusammengebrochen und die Kosten für Einsammlung, Logistik, Personal, Lager etc. sind höher als der momentane Verkaufserlös. Bei jedem Kilo das eingesammelt wird, verliert die gemeinnützige Gesellschaft noch Geld. Deshalb kann die Deutsche Textilhilfe die vertragliche Vereinbarung – einen Erlös aus der Sammlung auszuzahlen – nicht mehr gewährleisten und hat deshalb den Container abgeholt.

Stellenwechsel von Pfarrer Dr. Holdt

Liebe Mitchristen in den Gemeinden des Oberen Schlichemtals!
Ihnen ist sicherlich das Kloster Weggental in Rottenburg ein Begriff. Es ist ein traditionsreicher Wallfahrtsort unserer Diözese, der lange Jahre von Franziskanern betreut wurde (genau wie der Palmbühl). Nach dem Weggang der Franziskaner versuchte das Bistum, mit anderen (ausländischen) Ordensgemeinschaften die Seelsorge am Wallfahrtsort weiterzuführen. Das scheiterte jedoch.
Nun hat sich die Diözese für einen Neustart im Weggental entschieden. Künftig soll ein Wallfahrtsrektor und ein weiterer pastoraler Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin die Wallfahrt betreuen und zu einem Zentrum für Familienpastoral entwickeln.
Die Diözese hat Pfarrer Dr. Holdt gefragt, ob er das Amt des Wallfahrtsrektors im Weggental übernehmen will und er hat sich dazu entschlossen, diese neue Herausforderung anzunehmen.
Es ist der Wunsch des Bischofs, dass es noch vor der Sommerpause zum Neuanfang im Weggental kommen soll. Darum wird sein Dienst als Leitender Pfarrer des Schlichemtals bereits an Ostern enden.
Dekan Augusty wird in der Zeit der Vakanz der Administrator unserer Seelsorgeeinheit sein. Er wird sich schon Anfang Februar mit dem Pastoralteam über das weitere Vorgehen beraten, und auch die Kirchengemeinden werden natürlich über alle wichtigen Fragen auf dem Laufenden gehalten werden.
Wir freuen uns, dass Pfarrer Holdt dem künftigen Nachfolger eine Seelsorgeeinheit mit neun funktionierenden Kirchengemeinderatsgremien und besonders neun sehr engagierten Gewählten Vorsitzenden hinterlassen wird. Auch das Pastoralteam ist seit Jahren eingespielt, und unsere drei aktiven Ruhestandsgeistlichen werden sich sicher auch in Zukunft stark einbringen. Insofern ist die Seelsorgeeinheit Oberes Schlichemtal für die kommende Zeit gut gerüstet.

Sternsingeraktion 2021 – Der Segen kam, aber anders

In diesem Corona Jahr  konnten unsere Gruppen nicht wie üblich von Haus zu Haus ziehen. Personenkontakte sollten ja tunlichst vermieden werden und gemeinsames Liedersingen war untersagt. Den Jungen und Mädchen, die sonst begeistert dabei waren, fiel das nicht leicht, sie hatten aber auch Verständnis.

Wichtig war, dass der Sternsinger- Segen auch und gerade in dieser schwierigen Zeit nicht einfach wegfiel. Die Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit haben sich deshalb eine Alternative zur üblichen Aktion einfallen lassen. Es wurden kleine Sternsingertüten hergerichtet, bestückt mit dem Aufkleber 20 * C + M + B + * 21, einem kleinen Fläschchen Weihwasser, Kreide und einem Überweisungsformular (für das diesjährige Spendenprojekt). An Dreikönig, Mittwoch 6.1.2021  wurden die Segenstüten im feierlichen Gottesdienst gesegnet. Die Tüten wurden anschließend von Kindern, Jugendlichen und Gemeindemitgliedern ehrenamtlich an unsere Haushalte  verteilt. So konnten die Familien  den Aufkleber oder den Schriftzug selber an ihren Häusern anzubringen und mit dem Weihwasser ihre Wohnungen segnen. Es gab eine rege Beteiligung an der Aktion die mit einer Spende von 3656,77 € abgeschlossen wurde. Im Namen des Kirchengmeinderats allen Spender und Spenderinnen und den Austrägern ein "Herzliches Vergelt´s Gott!"

Corona-Pandemie macht auch dem Förderverein zu schaffen

In der vergangenen Sitzung des Fördervereins wurde über mögliche Aktivitäten im Restjahr 2020 geredet, mit dem Ergebnis, dass dieses Jahr keine Veranstaltungen mehr durchgeführt werden können.
Was bedeutet das für den Förderverein und das angestrebte Ziel „innerhalb von 3 Jahren“ die Finanzierung der Außenanlage der Kirchengemeinde mit 85.000,- € zu unterstützen. Auch die Kirchengemeinde, die regelmäßig ihre Opfergelder an „Silbersonntagen“ als Spende beisteuert, kann dies aufgrund der Corona-Gottesdienste mit wenigen, meist dieselben Besucher, nur in geringem Umfang machen. Diese Opfergelder sind in diesem Jahr um über die Hälfte eingebrochen, was natürlich der Außenanlage wiederum fehlt.
Um den Spendenstand plastisch darzustellen, wurde ein sogenanntes Spendenbarometer angefertigt und in der Kirche aufgestellt. Für die Spenden aus dem Jahr 2019 konnte das Barometer schon bis zur Marke von 27.000,-€ gefüllt werden (weißes Granulat). Eine Leistung die auf Veranstaltungen, aber auch auf Ihre Spenden in2019 zurückzuführen sind.
Damit wir das Spendenbarometer weiter füllen können möchten wir Sie bitten, unterstützen Sie uns auch weiterhin. Wir werden Sie regelmäßig über den Füllstand unterrichten.

Hier nochmals unsere Kontonummern:

Sparkasse Zollernalb: IBAN: DE15 6535 1260 0134 1291 49

Volksbank Albstadt eG: IBAN: DE64 6539 0120 0384 8420 03

Vergessen Sie auch nicht unseren Martinuswein zu genießen, wir haben noch genügend im Verkauf. Werfen Sie den Bestellabschnitt ins Pfarrhaus oder geben diesen bei einem unserer Mitglieder ab.

Eine Messe lesen lassen - was ist damit gemeint?

In unseren Gemeinden ist es immer noch üblich (aber mit abnehmender Tendenz), Messen für Verstorbene lesen zu lassen. Im  Amtsblatt steht dann „Messintention für …“ oder „Jahrtag für …“ und bei der Feier wird der Name des Verstorbenen genannt (oder auch nicht).

Was hat es mit dieser Praxis auf sich?

Schon die ersten Christen haben  die Eucharistie als eine Feier verstanden, an der alle mitwirken können. Es war üblich, dass die Gläubigen Brot, Wein und andere Gaben mitbrachten, sowohl für die Feier selbst als auch zum Unterhalt der Kirche und ihrer karitativen Verpflichtungen. Daraus hat sich der Brauch der Mess-Stipendien  (wörtlich: „Mess – Stiftungen) entwickelt.

Das Mess-Stipendium ist eine dem Priester überreichte Spende mit der Bitte, eine Messe für die besonderen Anliegen (=Intentionen) des Spenders zu feiern.
Mit dem materiellen Beitrag beteiligt sich der Spender in persönlicher Weise an der Feier und verleiht seinem Anliegen Ausdruck.

Jede Messe wird in Gemeinschaft mit der weltweiten Kirche und der Kirche des Himmels gefeiert. Wir sind dem Herrn besonders nahe und können in sein Opfer alles einschließen, was wir auf dem Herzen haben. Wir wissen, dass wir auch unseren Verstorbenen in Christus nahe sind und für sie beim Herrn eintreten können. Das Mess-Stipendium ist dabei ein äußeres Zeichen unseres Glaubens und Vertrauens.

Mit der schwindenden Glaubenspraxis nimmt auch das Wissen um die Bedeutung der Heiligen Messe und die Möglichkeit von Mess-Stipendien ab.

Nur noch die Wenigsten wissen, dass man  die Messe nicht nur für Verstorbene, sondern in allen persönlichen Anliegen, für sich oder andere lesen lassen kann. In solchen Fällen hieß es dann meist: „Messe nach Meinung“, das heißt: in einem bestimmten persönlichen Anliegen. Auch allgemeine Anliegen wie „Für die Kirche“, „Für Berufungen“, „Für den Frieden“ usw. können Mess – Intentionen sein.

Warum mit einer bewährten Glaubenspraxis der Jahrhunderte nicht neu anfangen?

Wir – die Priester unserer Seelsorgeeinheit – laden Sie herzlich dazu ein!

In unseren Pfarrbüros können Sie einen von Ihnen gewünschten Termin vereinbaren und die näheren Umstände bestimmen. Ihre persönlichen Anliegen müssen sie natürlich nicht konkret nennen. Es genügt: „persönliche Intention“.

Von den Spenden  werden jeweils 2 Euro an die Diözese weitergeleitet.

Die Seelsorger im Oberen Schlichemtal

Haus-und Krankenkommunion

Wenn Menschen aufgrund ihres Alters oder weil sie krank sind, nicht mehr zur Kirche gehen können, gibt es die Möglichkeit, zuhause die Kommunion zu empfangen

Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Gemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Die Haus und Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde.

Dieser Dienst, die Kommunion ans Haus gebundenen Menschen zu bringen, wird in unserer Gemeinde von ehrenamtlich beauftragten Kommunionhelfern übernommen.

Wenn Sie krank sind oder Angehörige haben, die aus Gesundheits –oder Altersgründen nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen können, aber gerne die Hl. Kommunion empfangen möchten, können Sie sich jederzeit im Pfarrbüro melden. Es kommt dann gerne jemand zu Ihnen.